Gemeinde Steinbergkirche
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Sehenswürdigkeiten

Immer ein Besuch wert

In und um Steinbergkirche gibt es viel zu sehen. Entdecken auch Sie das kulturelle Erbe der Region!

Kirche St. Martin

Mitten im Ort steht die Kirche St. Martin, die einst dem Ort seinen Namen schenkte. Die romanische Feldkirche stammt aus dem 12. Jahrhundert, der aus Backstein bestehende Kirchturm wurde 1753 errichtet. Der geschnitzte Altar aus der Zeit um 1480 soll der Überlieferung nach von einem Schiffer geschenkt worden sein, der auf der Außenförde in Seenot geriet und versprach, den an Bord befindlichen Altar der Gemeinde zu stiften, dessen rettendes Ufer er erreichen würde. 

Bestaunen Sie außerdem die reich geschnitzte Kanzelempore (1640) und die Epitaphen von 1571 und 1659, oder nehmen Sie an der beliebten Turmbesichtigung teil.

Votivschiff 
Das Votivschiff wurde 1840 von einem Seefahrer gespendet, der es von seinen Handelfahrten aus Skandinavien mitgebracht hatte. Als um 1900 der Danebrog gegen die Fahne des Deutschen Kaiserreichs ausgetauscht werden sollte, drohte die Familie des Stifters mit Rücknahme des Schiffes.


Linde

Auf dem Friedhof bei der Kirche finden Sie die mit einem Alter von über 400 Jahren wohl älteste Linde Angelns. Der seit 1936 unter Schutz gestellte Baum misst 9 m Umfang und ist vom Blitz zerspalten worden. Diese Linde wurde aus Anlaß der Reformation gepflanzt und unter ihr wurde das Kirchspielsthing (Gerichtstag) gehalten. Die Krone mußte mehrmals gestutzt werden, um ein Auseinanderbrechen bei Sturm zu verhindern.


Bismarckturm

Auf dem etwa 70 m hohen Scheersberg, nicht weit entfernt von Steinbergkirche, steht der Bismarckturm von 1903. Der 32 m hohe Turm, der tagsüber besichtigt werden kann, hat eine Aussichtsplattform in 19 m Höhe. Er wurde zu Ehren des ehemaligen deutschen Reichskanzlers Otto von Bismarck erbaut. Als Besonderheiten gelten die Inschriften, die über dem Eingang bzw. auf einer Marmortafel geschrieben stehen, sowie insgesamt 373 Spendersteine mit den Namen der Stifter. Genießen Sie den schönen Ausblick über Angeln aus etwa – für uns schon luftige – 89 m Höhe! 

2018 wurde der Bismarkturm aufwendig saniert. Es wurden neue Träger im Obergeschoss eingezogen, der Brandschutz wurde erneuert und die das Gesims neu aufgemauert, da das Mauerwerk Feuchtigkeit gezogen hatte.

In Planung ist jetzt noch die Schaffung eines neuen Türöffnungssystems, so das der Turm tagsüber immer betretbar ist, sowie die gärtnerische Anlage um den Turm herum.


Kirche Neukirchen

Die weißen Mauern, das rote Dach und die dunkle Turmhaube inmitten der alten Bäume geben unserem Kirchlein seinen eigentümlichen Reiz.

Unmittelbar am Steilufer erbaut geht der Blick von hier über die Ostsee zu den Küsten Dänemarks. Eine jahrhundertealte Feldsteinmauer umgibt den kleinen Friedhof.

Nicht dem Glauben einer Gemeinde, sondern herzoglichen Machtinteressen verdankt die Kirche ihre Entstehung. Herzog Johann der Jüngere von Glücksburg wollte Anfang des 17. Jahrhunderts hier an der Ostseeküste einen Hafen anlegen, um in Konkurrenz zu Flensburg Seehandel zu treiben. Nun, der Plan misslang, - geblieben aber ist das auf dem Reißbrett entworfene Straßendorf und das Kirchlein für die kaum 100 Menschen zählende Gemeinde.

1621 wurde mit dem Bau begonnen, ein Jahr später die Kirche eingeweiht. Man nannte sie die „Neue Kirche“, und dieser Name ging auf das dazugehörige Kirchspiel über, das kleinste in Angeln.

Es ist ein schlichter Backsteinbau mit rechteckigem Chor, vierkantigem Westturm und einem später angebauten Vorhaus (1793). Der Turm wurde 1837 mit Zement verputzt, die Anfangsbuchstaben seines Namens hat der Baumeister dabei in der südlichen Turmwand „festgeschrieben“, - wohl kaum der Ehre Gottes wegen.

Der Innenraum hat eine einfache Holzbalkendecken.

Beim Betreten der Kirche, fällt der Blick zunächst auf den Chorraum mit dem Altar (1623). Sein Mittelbild zeigt die Abendmahlsszene. Die beiden Flügel zeigen in flachen Renaissancenischen reliefplastische Figuren: Salvator, Johannes d. T., und neun Apostel. Auf der schlichten Predella sind in goldener Fraktur die Einsetzungsworte in plattdeutscher Sprache gemalt.
Die Kanzel, das künstlerisch wertvollste Werk in unserer Kirche, ist eine Arbeit aus der Ringeringk-Schule und wird dem Sonderburger Schnitzer Nils Taxsen zugeschrieben (um 1620). Wie die später angebrachte Inschrift an der Treppenbrüstung aussagt, wurde die Kanzel in einem arg verfallenen Zustand 1717 aus der Glücksburger Schlosskirche hierher gebracht.

Die Triumphgruppe stammt aus dem Jahr 1684 (Maria u. Johannes unter dem Kreuz Jesu).

Auf der Rückseite findet man einen Hinweis auf die Stifter mit Familienwappen.

Die Taufe aus schwedischem Granit wurde im Zuge der letzten Renovierung im Jahre 1967 geschaffen. Über der Taufe hängt in der Art eines Schalldeckels ein sechsseitiger Taufdeckel (17. Jahrhdt.), zwischen Palmwedeln das gekrönte Spiegelmonogramm HAC. Die alte Taufschüssel wurde laut Inschrift 1660 gestiftet.


Kirche St. Nikolai in Groß-Quern

Nach dem Vorbild von Sörup und Munkbrarup wurde sie um 1200 als Granitquaderbau begonnen. Mit dieser aufwendigen Bauweise kam man allerdings nicht über den schön profilierten Sockel hinaus, dann stellte man nur noch die Ecken mit Quadern her und zog die Mauerflächen mit Feldsteinen hoch. Die ursprüngliche Kirche bestand aus einem Kastenchor und einem relativ kurzen Schiff, dessen Nordseite noch drei kleine Rundbogenfenster und - westlich anschließend - ein vermauertes Portal aufweist. Die Bögen dieser Öffnungen sind bereits aus Backsteinen gemauert. Schon im zweiten Viertel des 13. Jh. begann man, die Kirche nach Westen um eine neue Portalachse und zwei Fensterachsen in Feldsteinen zu verlängern. Das nördliche der beiden jüngeren Portale ist mit Rundbogen und gestufter Rahmung durch umlaufende Bänder aus runden Formziegeln noch spätromanisch. Fortschrittlicher und aufwendiger ist das erst nach 1250 entstandene frühgotische Südportal in dem 1909 erneuerten Vorhaus. In seiner aus glasierten und naturroten Ziegeln im Wechsel gemauerten Rahmung stehen zwei Paar dünne Säulchen mit Formsteinkapitellen.

Die im Spätmittelalter vergrößerten Südfenster erhielten 1904 ihre heutige Form. In der Spätgotik (14./15. Jh.) entstand der massige Backsteinturm. Mit der im Nord- und Ostgiebel noch erhaltenen Blendengliederung und dem gedrungenen achtseitigen Helm ähnelt er seinem Nachbarn in Esgrus.

Den ursprünglich flachgedeckten Innenraum überspannen seit 1521 spätgotische Gewölbe wie große, tief ansetzende Baldachine, das des Chores und die beiden westlichen des Schiffs mit vier, das östliche besonders eindrucksvolle des Schiffs mit acht vierkantigen Rippen. Im Zuge der gründlichen Renovierung 1958 erhielten die Bögen im Raum eine eigenwillige symbolisch-abstrakte Bemalung durch den Flensburger Künstler Ernst Günter Hansing, ein vielbeachteter, gelungener Versuch, Mittelalter und Moderne zu verbinden. Um den romanischen Chorbogen malte Hansing Passionssymbole und das österliche Strahlenkreuz.
Von der Erstausmalung entdeckte man 1958 in den Leibungen der damals geöffneten Nordfenster einige Reste, darunter im Chor einen bärtigen Prophetenkopf. Farbiges Licht fällt durch die 1905 gestifteten Bleiverglasungen der Werkstatt Ferdinand Müller, Quedlinburg, ein, die in fantasievollem neugotischen Rankenwerk die Taufe Christi und die Evangelisten zeigen.

Die Vorderseite des romanischen Altarblockes bedeckte einst eine Frontplatte (Antemensale) der Zeit um 1200 mit vergoldeten Kupferreliefs Christi und der Apostel. Sie wurde 1881 für nur 300 Mark verkauft und zählt heute zu den bedeutendsten romanischen Kunstwerken des Germanischen Museums in Nürnberg. Seit 1958 steht das große spätgotische Triumphkreuz auf dem Altar. In die Nordwand des Chores wurde im 15. Jh. eine Sakramentsnische eingefügt, deren Tür an der Innenseite Christus als Schmerzensmann zeigt. Besonders originell ist die Holztaufe vom Anfang des 17. Jh.. Ihre halbkugelige Kuppa ruht auf einer Platte, die von den Evangelisten getragen wird. Die Spätrenaissancekanzel mit Brüstungsreliefs der Passion entstand um 1620 im Umkreis der Flensburger Ringeringwerkstatt. 1993 erhielt die Kirche eine in spätgotischer Art geschnitzte Statue ihres Patrons Nikolaus. Auf der 1696 errichteten Westempore mit biblischen Brüstungsbildern, steht die 1982 von Hinrich Paschen gebaute Orgel.


Ausflugstipps

Für die ganze Familie

Steinbergkirche ist der optimale Ausgangspunkt für Ihren Urlaub in Angeln.
Ob Ostsee, schöne Städte wie Schleswig und Flensburg oder historische Stätten – von hier aus erreichen Sie alles einfach und bequem.

Kappeln

In der schönen Stadt an der Schlei gibt es vieles zu sehen. Hier steht die Windmühle „Amanda“, die größte Holländer-Windmühle Schleswig-Holsteins, das historische Sägewerk, welches heute ein Museum beherbergt, sowie die prachtvolle St. Nikolai-Kirche. Außerdem finden Sie hier die einzigen noch funktionstüchtigen Heringszäune Europas.


Schleswig

Von Wikinger bis Adel – nirgendwo in der Urlaubsregion zwischen der Flensburger Förde und dem Ostseefjord Schlei sind verschiedene Epochen besser vertreten als in Schleswig. Im Wikingermuseum Haithabu erfahren Sie alles über die Wikinger, die vor über 1 000 Jahren hier gelebt haben. Im Schloss Gottorf residierten einst Herzöge und die dänische Königsfamilie. Heute werden die Besucher des Schlosses auf eine Reise durch die Kulturgeschichte der Region geführt. Im faszinierenden Barockgarten steht das Globushaus, wo Sie eine Replik des Gottorfer Globus vorfinden. Steigen Sie ein und lassen auch Sie sich in die Welt der Sterne verführen!
Nehmen Sie sich während Ihres Besuchs in Schleswig auch Zeit für die Fischersiedlung Holm und den in 1134 erbauten St. Petri-Dom.


Flensburg

Am innersten Winkel der Flensburger Förde liegt das Oberzentrum der Region. Mit etwa 86 000 Einwohnern ist Flensburg die drittgrößte Stadt in Schleswig-Holstein. Hier gibt es viel zu entdecken, zum Beispiel die Phänomenta und die Museumswerft, die nicht nur kleine Besucher begeistern. Die gut erhaltene Altstadt mit ihren Kirchen und Handelshöfen erzählt Geschichten von damals. Am Hafen tobt das Leben, denn hier finden ganzjährig mehrere Stadtfeste und Veranstaltungen statt.


Unewatt – ein Dorf wird Museum

Ein tolles Ausflugsziel in der Nähe von Steinbergkirche ist das 140-Seelendorf Unewatt.  Harmonisch in das Dorfbild integriert sind die so genannten Museumsinseln. Die Museumsgebäude stellen das Leben auf dem Land im 19. Jahrhundert dar. Begeben Sie sich auf einen Spaziergang durch das Dorf und erfahren Sie mehr über das damalige Bauernleben Angelns.


Geltinger Birk

Die Geltinger Birk ist eine Landzunge im äußersten Nordosten Schleswig-Holsteins. Das gleichnamige Naturschutzgebiet ist mit einer Fläche von 773 ha das größte im Kreis Schleswig-Flensburg. Prägend für die Landschaft sind Wasserflächen, welche seit Einführung der kontrollierten Vernässung einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Fauna und Flora der Geltinger Birk leisten. Neben seltenen Pflanzen, wie beispielsweise des Sonnentaus und der Natternzunge, findet man Wildpferde (Koniks) und Hochlandrinder aber auch kleinere, seltene Vertreter des Tierreiches, wie etwa den Laubfrosch oder die Rotbauchunke. Der Förderverein Integrierte Station Geltinger Birk e. V. (ISGB e. V.) unterstützt die Arbeit der “Integrierten Station Geltinger Birk” in Falshöft ideell und finanziell. Der Förderverein gestaltet den Veranstaltungs-Flyer und koordiniert die Veranstaltungen der Natur- und Landschaftsführer und bindet die Mitgliedsverbände (NABU, Stiftung Naturschutz, Wildpferdeverein, Hegering) ein.