Gemeinde Steinbergkirche
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Schiol

Die Katensiedlung wird 1599 erstmals mit dem Namen Schioll in den Chroniken erwähnt. Der Name entwickelt sich über Scholde, Schiold, Schiöl, Skjold zur heutigen Schreibweise Schiol. Abzuleiten ist der Name von der Terrainbezeichnung Schild; die leicht erhöht liegenden Landflächen ragen schildartig in das tieferliegende Umland.

Die Siedlung liegt im Grenzbereich an der Verbindungsstraße der Dörfer Westerholm und Quern und die Katen gehörten um 1837 zu den Gütern Norgaard, Nübel und Ohrfeld.

Ab 1871 gehörte Schiol mit einem Teil zur Gemeinde Westerholm und mit dem anderen Teil zu Quern. Der Westerholmer Teil ging 1970 im Rahmen der Gemeindefusion an die Gemeinde Steinbergkirche. Seit dem Zusammenschluss 2013 von Quern und Steinbergkirche gehört Schiol erstmals vollständig zu einer Gemeinde – zu Steinbergkirche.

Bereits um 1700 ist im Westerholmer Teil eine Gaststätte entstanden, die noch bis 1998 geführt wurde und in früheren Jahren auch einen Saalbetrieb hatte. Über einige Jahrzehnte bestand daneben auch ein Gemischtwarenhandel, der 1975 geschlossen wurde.

Quellen der Ortsnamen und Daten:
Chroniken des Kirchspiels Quern-Neukirchen, Bände I, II und II-2009
Topographie der Landschaft Angeln, Berthold Hamer, Bände I und II,
Jensen’s Angeln, Ausg. 1922

zusammengestellt 06.01.2015
von Erich Petersen