Kalleby

Der Ortsname Kalleby deutet auf den Vornamen Kall, Kal oder Kali in Verbindung mit dem Grundwort by (Dorf) hin und lässt ein hohes Alter vermuten. Im Jahre 1435 wird der Name Kalebü im Zusammenhang mit der Verpfändung an den Bischof Nicolaus zu Schleswig erstmals genannt.

Das Dorf gehörte zum adligen Gut Nübel, ab 1622 zum Herzogtum Glücksburg und wird 1871 eigenständige Gemeinde.

Kalleby ist ein Straßendorf entlang der Kreisstraße 100, die in den Jahren 2005/6 ausgebaut wurde. Das Dorf ist geprägt durch mehrere große Bauernhäuser und hatte in früheren Jahren eine Meierei (heute Oldtimer-Autowerkstatt), Gaststätte (heute Wohnungen), Bäckerei, Schlachterei, Schmiede und Kaufmannsläden.

Um 1700 entstand in Kalleby eine einklassige Schule als Nebenschule von Quern. Im Jahre 1900 wurde ein neues Schulgebäude mit einer Klasse erbaut und nach dem 1. Weltkrieg wurde die Schule um ein Gebäude für die Unterklasse erweitert. Damit wurde die Kallebyer Schule selbständig. Als zweiklassige Volksschule bestand sie bis Anfang 1963 und ging dann in die Dörfergemeinschaftsschule Quern über.

Kalleby war mit Nübelfeld, Nübelmoor und Teilen von Tiefengruft bis 1970 eine eigenständige Gemeinde, die sich dann mit der Gemeinde Quern zusammenschloss und schließlich ab 2013 zur Gemeinde Steinbergkirche gehört.

 

 

 

Quellen der Ortsnamen und Daten:

Chroniken des Kirchspiels Quern-Neukirchen, Bände I, II und II-2009
Topographie der Landschaft Angeln, Berthold Hamer, Bände I und II,
Jensen’s Angeln, Ausg. 1922

Beschreibende Zusammenfassung:

Erich Petersen

 

 

 

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